Ja was man in 6 Wochen so alles erkunden kann. Darüber wollen mal berichten.
Zuhause gestartet mit Ziel unbekannt, landen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Schnaitach. Wir waren einfach müde vom Fahren. Auf diesem Platz gastierte zur Zeit ein Zirkus, wir haben nett gefragt bei den Schaustellern und durften uns zu ihnen stellen.
Die offiziellen Wohnmobilstellplätze befinden sich mit Seeblick, doch dort hatten die Reisenden mit ihren Wagen bereits eingeparkt. Wir wollten eh nur übernachten. Am nächsten Morgen entdeckten wir erst die wahre Schönheit dieses Wohnmobilstellplatzes. Ein netter kleiner See mit Enten, ein schöner Rundweg um den See und sogar eine Gebührentoilette hatte der Platz zu bieten.

Für uns auf jedenfall ein guter Übernachtungsplatz der bei näherem Hinsehen sicherlich noch mehr zu bieten hätte.
Für uns ging es nach einem guten Frühstück, einem Gassigang um den schönen Entensee dann auch wieder weiter. Immer der Nase nach und frei wie der Wind, Unser Bett und unsere ganze Familie haben wir ja dabei.
Weiter ging unsere Reise nach Grimma, Strehla und mit längerem Zwischenstopp nach Moritzburg zum Märchenschloss.

Wir wandern, fahren Rad und genießen einfach das Camperleben. Das Wetter ist jetzt schon um den Vatertag rum sommerlich. Man sucht Schatten und wir beschließen uns einen Badesee zu suchen.
Es gibt einen neuen Wohnmobil Stellplatz
am Naturbad Luppa, den sehen wir uns an und verweilen auch hier einige Tag. Er gefällt uns so gut, dass wir ein spontanes Minicamper Alldays Osttreffen in unsere Planungen mit einbeziehen werden. Mehr Infos demnächst in der Facebookgruppe unter Events.

In Luppa schlägt das Wetter um und wir beschließen der Sonne entgegenzufahren.
Hoyerswerda soll ganz nett sein und ist ja auch nur einige KM entfernt. Zudem gibt es dort eine Therme, ein Wohnmobilstellplatz, Radwege und kurze Wege in die Stadt mit dem Lausitzcenter.

Solche Tage nutzen wir gerne um Städte zu erkunden oder einfach mal bummeln zu gehen und einen Kaffee zu trinken. Wir warten die Wettervorhersage ab und siehe da. Es ist wieder Sommerwetter angesagt.
Das Lausitzer Neuseenland wurde uns empfohlen anzusehen und schon waren wir auf dem Weg. Schöner Wohnmobilstellplatz mit Blick auf den See fanden wir in Lieske am Strand.

Nun war Badewetter und wir genossen die See, welche sich mit ihrem Sandstrand fast wie das Meer anfühlte, schöne Sonnenuntergänge und laue Sommernächte inklusive.
Unser Stellplatz war aber auch top. 1. Reihe Seeblick vom Bett aus. Radweggenetz ringsum sehr gut mit unseren kleinen Klapprädern ohne Motor zu erfahren. Hier hat es uns sehr gut gefallen und wir blieben eine längere Schönwetterzeit am kleinen Meer.
Früh ging es schon an den Sandstrand
ins Wasser die Wellen umspielen die Füße und man kann einige KM im warmen Sand barfuß laufen. Im Herzen sind wir doch barfuß am liebsten unterwegs, auch wenn es noch so tolle Schuhe gibt.
Der See ist noch nicht im Vollstau und somit ist hier auch noch wenig Betrieb. Zeitweise haben wir die Sommerfeelings für uns ganz alleine von Früh bis Spät. Filou tobt im Sand
und schwimmt im See und wir machen einfach mal Urlaub ohne Stress und Strecke. Ja auch das können wir einfach mal an einem schönen Fleckchen längere Zeit verweilen und
u r l a u b e n.
Nun schlägt auch hier das Wetter um, es wird kühler und wir hatten auch nun vorerst genug von Strand und Gegend, aber wir kommen sicherlich mal wieder vorbei. 
Weiter geht es zu den Filzteichen nach Schneeberg. Hier lädt das Wetter nicht mehr zum baden ein. Also werden unsere Nordik Walking Stöcke uns auf eine schöne Wanderung begleiten. Bow nun wird es doch noch sehr heiß und wir schwitzen mächtig beim Laufen. Filou lässt sich schwer schleppen, denn einen Hunderucksack haben wir auf dieser Tour nicht dabei. Er kommt kurzerhand in eine Einkaufstasche
und darf sich so ein bisschen von der doch längeren Wanderrunde erholen. Am Stellplatz springen wir nun doch noch in die Fluten und erfrischen uns.
Das Wetter ist ein auf und ab. mal heiß mal kühler, Kleidung haben wir alles an Bord was man für diese Temperaturen so braucht.
Wieder steht uns der Sinn nach einem Stadtbummel. Zwickau ist unser Ziel und hier im Stadtpark gibts mal ein Eis im Schatten bevor wir die Stadt unsicher machen. Geschäfte hier und da, und shoppen.

Unser eigentlicher Sinn der Reise in den Osten hatte das Ziel Glauchau, Frank hatte Klassentreffen in seiner Heimatstadt.
Wir spazieren durch den Gründelpark mit Gründelteich
und weiter geht es zum Stausee in Glauchau. Auch hier ist für uns wieder Schatten aufsuchen angesagt.

Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Altenburg zum Inselzoo auch hier ein toller Stellplatz mit Sanitäreinrichtungen und sehr stadtnah. Wir laufen zur Innenstadt und kehren ein. Die Stadt und das Kartenmuseum kennen wir alles schon. Gerne sind wir hier auf dem Weihnachtsmarkt, wenn es sich mit unseren Termine vereinbaren lässt. Kleiner Insidertipp.
Bayreuth schauen wir uns auch noch an. Radwege in die Stadt und um die Stadt. kleiner Stadtbummel mit Relaxzeiten und shoppen. Eisessen inklusive. Stellplatz gut erreichbar.
Von dort touren wir nach Amberg. Auch hier steht uns ein guter stadtnaher Wohnmobilstellplatz zur Verfügung. Ehemaliges Gartenschaugelände angeschlossen, schöner ebener Radweg, weiträumig. Ein Schwimmbad, eine Kneippanlage und sehr nah zur Innenstadt, wo an diesem Wochenende sogar das Stadtfest stattfindet. Wir treffen eine liebe Camperin aus unserer Facebookgruppe und sie zeigt uns ihre Stadt, Die Stadtführung ist toll, später landen wir mit ihr noch im Gefängnis. Keine Bange, es war Stadtfest und die Gefängnisanlage ist mittlerweile ein Hotel. Im Stadtgraben fanden wir nach unserer Stadtführung einen tollen Schattenplatz und man konnte was gutes Essen und ein Bierchen trinken.
Auch in Amberg verweilten wir einige Tage.

Wir wurden von der Camperfreundin noch zum Weißwurschtfrühstück auf gut bayerisch eingeladen zu ihr nach Hause. Die Zeit verflog, sie fuhr mit uns noch zu einigen markanten Punkten in und um Amberg.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Schwandorf. Ich kannte Schwandorf schon von früher noch mit dem Wohnwagen unterwegs. Viel hat sich nicht verändert. Auch hier ein kleiner See, und wir suchten Schatten im nahen Biergarten.
Urlaub
Als dann deutschlandweit die große Hitzewelle angekündigt wurde, beschlossen wir nach Hause zu unserem Mobilhome am See zu fahren unserer Base. Schwitzen unterwegs und nur schattige Plätzchen suchen. Zuhause haben wir alles was wir brauchen.

Seither hatten wir Zeit Besucher zu empfangen und uns am See, Wald und Campingleben im Mobilhome an der Base zu erfreuen.
Das Thermometer zeigte zeitweise 40 Grad im Schatten. Die Klima summt und wir schwitzen. Aber bald geht es wieder los und ich kann euch versprechen es wird eine Megatour werden.
